13. ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin 2022

13. ALFILM – Arabisches Filmfestival Berlin 2022

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Filmszene aus
Filmszene aus "A Tale of Love and Desire" der tunesischen Regisseurin Leyla Bouzid. © ALFILM

Das Zentrum für Arabische Filmkunst und Kultur e.V. veranstaltet zum 13. Mal das Arabische Filmfestival ALFILM in Berlin. Als eines der wichtigsten Filmfestivals in Deutschland bietet das ALFILM die Möglichkeit, die vielfältige Filmszene in der arabischen Welt und ihrer Diaspora zu entdecken und zu erleben. Die über 44 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme nehmen Sie mit auf eine Reise von Somalia bis Marokko und von Jemen bis Palästina. Das diesjährige Festival konzentriert sich auf verschiedene Themen wie aktuelle politische und soziale Fragen, Identität und Migration, um nur einige zu nennen. Ursprünglich bestand das Festival aus den beiden Säulen ALFILM SELECTION und ALFILM SPOTLIGHT. In diesem Jahr ist jedoch eine weitere Säule hinzugekommen, das ALFILM ATELIER. Das diesjährige Atelier ist der arabischen Diaspora gewidmet. Eine Gruppe ausgewählter Filmemacher, die seit mehr als 10 Jahren in Berlin und Deutschland im Exil leben, wird eingeladen, Fragen zu Identität, Zugehörigkeit, Filmsprache, Chancengleichheit, Produktionsmöglichkeiten und Filmförderung zu diskutieren und zu analysieren.

Auch verschiedene Filme vom afrikanischen Kontinent werden auf dem Festival präsentiert. Feathers (Ägypten/Frankreich/Niederlande/Griechenland, 2021) ist ein ägyptischer Film von Omar El Zohairy, der sich mit den Nöten und Herausforderungen einer mittellosen Frau im rücksichtslosen Kairo auseinandersetzt, als ihr Mann auf mysteriöse Weise verschwindet.

20.4.2022 | 19.30 | Arsenal und 22.4.2022 | 21.00 | City Kino

In A Tale of Love and Desire der tunesischen Regisseurin Layla Bouzid (Tunesien/Frankreich, 2021) geht es um einen jungen Franzosen mit algerischer Familiengeschichte, der seine Identität und sich selbst in Frage stellt, nachdem er sich in eine junge Tunesierin verliebt hat, die gerade nach Paris gezogen ist, und sich fragt, was es bedeutet, Araber zu sein.

22.4.2022 | 19.00 | Arsenal und 24.4.2022 | 21.30 | City Kino

Weitere Filme afrikanischer Regisseure, die ebenfalls gezeigt werden, sind:

Ihr Algerien (Algerien/Frankreich/Schweiz/Katar, 2020) von Lina Soualem

tuk tuk (Ägypten, 2021) von Mohamed Kheidr

Schwebende Frauen (Marokko/Katar/Frankreich, 2021) von Merième Addou

Streams (Tunesien/Frankreich/Luxemburg, 2021) von Mehdi Hmili

Casablanca Beats (Marokko/Frankreich, 2021) von Nabil Ayouch

Before the Dying of the Light (Marokko, 2020) von Ali Essafi

The Colonel’s Stray Dogs (Südafrika/Libyen/Katar, 2021) von Khalid Shamis

Zu den Kurzfilmen gehören Al-Sit (Sudan/Qatar, 2020) von Suzannah Mirghani, Life on the Horn (Somalia/Österreich/Deutschland, 2020) von Moe Harawe und The Bath (Tunesien/Frankreich, 2020) von Anissa Daoud.

Zeitraum: 20. bis 26. April 2022

Veranstaltungsort: Kino Arsenal, City Kino Wedding, CineStar Kino in der KulturBrauerei, silent green Kulturquartier – Kuppelhalle

Eintritt: Karten werden im Vorverkauf über die Online-Portale der jeweiligen Kinos verkauft (Informationen zum jeweiligen Kino finden Sie im Programm auf der ALFILM-Website)


Gesundheitliche Bestimmungen: Ab dem 1. April entfallen alle Corona-Regeln für den Kinobesuch. Je nach Veranstaltungsort wird das Tragen einer Maske weiterhin empfohlen oder vorgeschrieben.